DRAUF-sichten auf deren AUS-sichten

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aus dem autozug nach nächtlicher fahrt von stuttgart richtung narbonne der erste blick auf mediterrane umgebung


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img_1060.JPGhotel furnishing in Bulgaria

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ÜBERgänge

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kaputtnick nicht nur was den straßenbelag in der ein oder anderen kurve in den pyrenäen betrifft, sondern auch die häuserwände. allerdings von größerer ästhetik.

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Nicht gemeißelt, sondern von der natur geformt: basaltsteine als mauerwerk…. Eigentlich fast schon ein kunstwerk.

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nicht grad zeitnah eingestellte doku über den pyrenäen-trip

juli 2007:
je näher die sommerferien rückten, desto größer wurde der druck, das reiseziel genauer zu definieren.
eigentlich wollte ich eine “test”fahrt richtung rumänien machen, da ich nächstes jahr u.a. moldawien auf dem plan habe und eine erste erkundung in diese richtung sicherlich nicht ganz dumm wäre. allerdings haben mich einige für dumm erklärt, als ich meinte, dass ich allein richtung karpaten wollte. nach einigen reiseberichten karpaten-erprobter hielt ich dann doch abstand davon, allein diese strecke zu fahren. durch reine mundpropaganda konnte ich leider keinen mitreisenden rekrutieren.

so fing mein “welches-europäische-gebiet-könnte-für-mich-in-frage-kommen” filter im kopf alles nördlich von frankfurt a.m. und östlich von prag auszufiltern.
inspiriert durch meine guten auto-zug erfahrungen, hatte ich auf einmal ein gutes angebot, das den weg von stuttgart nach narbonne beinhaltete, vor mir liegen.

so lag im wahrsten sinne des wortes das ziel nicht mehr fern: die pyrenäen!

wenn ich schon old-fashion-style “nur” mit karten, anstatt mit einem gps unterwegs war, so musste ich mich erst einmal mit diesen eindecken.
bei meinem kauf stieß ich dann auf einen reinen motorrad-pyrenäen-führer, der mir die ein oder andere idee gab. leider fand ich keine adäquate straßenkarte, zumindestens nicht in stuttgarts größten buchladen, so griff ich auf eine südfrankreich1:1mio michelin für den französischen pyrenäenteil und auf eine 1:750.000 karte für den spanischen teil. da mag sich der ein oder andere an den kopf fassen und sagen: das sind ja viel zu große maßstäbe. mag sein, aber den spaß-faktor,den ich dabei hatte, war um so größter! na ja, die verzweiflung manchmal auch.
will sagen: da ich natürlich auf strecken, die in der karte nicht eingezeichnet waren, unterwegs war, wurde meine intuition und mein richtungsgefühl geschult!! und das kann mir kein gps (außer es fällt aus ; ) geben.

ankunft


juhu, heil angekommen und das babe schon gebadet!
ach ja, der tachostand… für die unter euch, die es mit zahlen haben : )

und wer findet raus, wieviele km das babe geschafft hat?!

kurioses


gebäude

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das letzte deutsche gebäude, das ich sah, bevor mich der italienische regen in empfang nahm und mir somit der klare blick auf die mediterrane architektur verwehrt blieb.

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wenn man die wortkombination “continental hotel” hört, stellt man sich doch etwas geringfügig anderes darunter vor, oder? … nicht etwa, dass ich etwas besseres gewohnt wäre (ansonsten bin ich camperin ; ),
aber die assoziationen gingen doch in eine andere richtung. mein zimmer befand sich im ersten stock, außen rechts (fensterläden sind offen). alter charme, der einem da entgegen strahlt, aber das liegt dieser insel allgemein so inne!

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der blick, wenn auch nicht wolkenklar, aus meinem fenster. eigentl ein typisch korsicher blick! ein blick auf eine kurve!

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typischer blick auf eine mittelprächtige hafenstadt: ajacco, die hauptstadt der insel

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zum glück gab es nicht nur hochhäuser, sondern auch diesen netten anblick, der wohl zeigen soll, dass die ortsansässigen sich bzw. ihre historisch bedeutende figur: napoleon bonaparte gerne feiern. (ajacco: geburtsstadt von napoleon)

pflanzen & tiere


die entwicklung von der knospe…

zur blüte…


zur vergänglichen frucht des…


granateapfelstrauchs.


eine stachlig herbe schönheit.


?? eine wild-orchidee?? für die genau bestimmung bin ich dankbar!


eine komposition aus calanche-gestein, fingerhut und korsischem ginster.


auch hier bitte ich um den floralen namen!


… nicht viel anderes verhält es sich mit diesem fast alienartig anmutenden pflänzchen.


könnte dies etwas schleierkrautartiges sein?


HA! hier weiß nun jeder worum es sich handelt! mal nicht im tetrapack, sondern noch an den bäumen hängend: orangen.

meer


landschaften


was sonst noch passierte

hier halte ich in kurzen worten fest, wie ich so meine tage auf korsika verbacht habe.

in piana traf ich meine große cousine, ihren mann u ihren treuen begleiter strolch, der bei wanderungen die fähigkeit besaß, die eigentliche wanderstrecke doppelt, wenn nicht so gar dreifach zu laufen! das ist wohl das los eines hundes, der hechelnderweise zwischen fräuchen u herrchen immer hin u her pendelt, um ja bei beiden zu sein. im gebiet der calanches nahmen wir uns den capo d’ortu (1294m) vor. der wanderweg gehört eher in die luxusklasse, was die beschilderungen und wegqualität betrifft. allerdings sollte man sich nicht von den sprint-wander-minuten-angaben der beschilderung verwirren lassen. trotz guter kondition lieber immer noch ca 30 oder 45min dazu rechnen!

facettenreicher wander-boden-untergrund. von leichtem schotter, über hundsgroße klunker.

… auch mal größere steinplatten, die den weg säumten. (is übrigens meine große cousine)

für die calanches typische felsformationen, die allerdings bei sonnenuntergang in ihren rottönungen am besten strahlen.
(titel des fotos: hommage an henry moore)


warum ich diese foto mag? weil mich in diesen höhen die wettergegerbte birke fasziniert hat. eine truzburg der natur.

da die unterkünfte für einzelreisende genauso teuer wie für zwei sind, teilte ich mir mit peter, auch ein f650-fahrer, die weiteren übernachtungsmöglichkeiten und machten die ein oder andere fahrt zusammen… wenns einem aus ner kurve schießt, sind zu zweit die chancen besser, dass man entdeckt wird… just in case.


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